Kontakt

 
KKWV Anwaltskanzlei

Hermanstraße 11
86150 Augsburg
 
Telefon: 0821 - 43998670
Fax: 0821 - 43998680
E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Aktuelle Information

 

Kostenlose Prüfung Ihrer Widerrufsbelehrung – bis 31.01.2016

 

In einer einmaligen zeitlich begrenzten Aktion bietet Ihnen die KKWV-Anwaltskanzlei die kostenfreie Prüfung der Widerrufsbelehrung Ihres Darlehensvertrages an.

Denn es ist Eile geboten: Die Bundesregierung plant, im Rahmen der Wohnimmobilienrichtlinie das ewige Widerrufsrecht für Verträge aus den Jahren 2002 - 2010 auslaufen zu lassen – vermutlich Mitte Juni 2016.

 

Eine Prüfung lohnt sich auf jeden Fall: Nach Erkenntnissen der Verbraucherzentrale Hamburg enthalten etwa 80 Prozent aller zwischen November 2002 und 2010 abgeschlossenen Baufinanzierungsverträge fehlerhafte Widerrufsbelehrungen.  

 

Senden Sie uns Ihren kompletten Darlehensvertrag einschließlich der Widerrufsbelehrung (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Fax: 0821/43998680). Wir teilen Ihnen innerhalb von 48 Stunden mit, ob ein Widerruf möglich ist.

 

Auch bei bereits beendeten Verträgen ist ein Widerruf grundsätzlich möglich!

 

 

 

Urteile zum Verbraucherrecht

aktuelles.jpg

Fehlerhafte Widerrufsbelehrungen bei Kreditverträgen

Kaum ein Thema des Bankrechts ist zur Zeit aktueller: Der Widerruf eines Kreditvertrages ohne Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung. Gerade in der Zeit historisch niedriger Zinssätze ist dies für den Verbraucher einer gute Möglichkeit, durch eine Anschlussfinanzierung zu günstigen Konditionen erhebliche Beträge einzusparen.

Voraussetzung hierfür ist, dass durch Verwendung einer fehlerhaften Widerrufsbelehrung die gesetzliche Widerrufsfrist nicht wirksam in Gang gesetzt worden und ein Widerruf daher noch möglich ist. Betroffen sind dabei vor allem Darlehensverträge, die in der Zeit von 2002 bis 2008 abgeschlossen worden sind. Aber auch Verträge bis in die Jahre 2011 sollten überprüft werden. Auch hier haben wir in zahlreichen Fällen festgestellt, dass die verwendeten Widerrufsbelehrungen nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprachen.

Um festzustellen, ob eine Widerrufsbelehrung fehlerhaft ist, ist folgendes zu beachten:

  1. Zunächst ist zu prüfen, ob die Widerrufsbelehrung der gesetzlich vorgegebenen Musterbelehrung, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses Gültigkeit hatte, entsprach. Ist dies der Fall, kann sich der Verwender – also die Bank oder Sparkasse – auf die gesetzliche Wirksamkeitsfiktion verlassen. Hierzu ist allerdings Voraussetzung, dass das gesetzliche Muster inhaltlich und gestalterisch unverändert übernommen worden ist. Bereits kleine Änderungen in der Formulierung können dazu führen, dass ein Berufen auf das gesetzliche Muster nicht mehr möglich ist.
  2. Liegen Abweichungen vom gesetzlichen Muster vor ist zu prüfen, ob die verwendete Widerrufsbelehrung allen gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich Inhalt und Gestaltung gerecht wird. Ist dies nicht der Fall, ist von einer fehlerhaften Widerrufsbelehrung auszugehen. Dann ist ein Widerruf auch noch Jahre nach Abschluss des Vertrages möglich.
  3. Der Widerruf eines Darlehensvertrages ist dabei sogar noch möglich, wenn dieser Vertrag nicht mehr besteht, das Darlehen also – z.B. durch außerordentliche Kündigung des Darlehensnehmers gemäß § 489 BGB – zurückgezahlt worden ist. Die Banken und Sparkassen berufen sich hier häufig – gerade wenn zwischen Beendigung des Vertrages und möglichem Widerruf mehrere Jahre liegen – auf das Rechtsinstitut der Verwirkung. Dieses Argument greift u.E. aber nicht durch. Ein schutzwürdiges Vertrauen der Bank oder Sparkasse darauf, dass der Darlehensnehmer nach Beendigung des Vertrages und Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung sein Widerrufsrecht nicht mehr ausüben werde besteht regelmäßig nicht, da die Bank die Situation selbst herbeigeführt hat, indem sie keine ordnungsgemäße Widerrufsbelehrung erteilt hat (BGH, Urteil vom 07.05.2014, IVZR 76/11; OLG Hamm, Hinweisbeschluss vom 25.08.2014, 31 U 74/14; BGH, Urteil vom 27.09.2013, V ZR 52/12).
  4. Auf die Unterzeichnung einer Vereinbarung zwischen Darlehensnehmer und Bank im Rahmen der vorzeitigen Beendigung und der Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung beseitigt nicht das Recht des Darlehensgebers auf einen späteren Widerruf. Eine solche Vereinbarung ist gemäß BGH (Urteil vom 01.07.1997, XI ZR 267/96, Rn. 18; Urteil vom 26.10.2010, XI ZR 367/07, Rn. 28) nicht als Vertragsaufhebung oder Vertragsauflösung zu qualifizieren sondern lediglich als Modifizierung des Vertragsumfangs ohne Reduzierung des Leistungsumfangs.
Die KKWV-Anwaltskanzlei hat bereits eine Vielzahl von Widerrufsbelehrungen diverser Kreditinstitute geprüft und sehr häufig fehlerhafte Belehrungen festgestellt. Unsere Prüfaufträge bezogen sich dabei vor allem auf folgende Banken und Sparkassen:
  • Augusta-Bank Augsburg
  • Berliner Volksbank
  • BHW Bausparkasse AG
  • Commerzbank AG
  • Deutsche Bank AG
  • Deutsche Postbank AG
  • DSL-Bank
  • Handels- und Gewerbebank Augsburg
  • Hypovereinsbank AG
  • ING-DIBA Bank
  • Internationales Bankhaus Bodensee (IBB)
  • Kreis- und Stadtsparkasse Dinkelsbühl
  • Münchener Hypothekenbank
  • Nassauische Sparkasse
  • Ostsächsische Sparkasse Dresden
  • PSD-Bank München
  • PSD-Bank Köln
  • Raiffeisen-Bank Aindling
  • Raiffeisen-Bank Mering
  • Santander Consumer Bank AG
  • Sparda-Bank Augsburg/München
  • Sparkasse Günzburg-Krumbach
  • Sparkasse Memmigen-Mindelheim
  • Sparkasse Ulm
  • Stadtsparkasse Augsburg
  • Stadtsparkasse München
  • Unicredit AG
  • Westdeutsche Immobilienbank
Haben Sie einen Darlehensvertrag abgeschlossen und zweifeln an der Wirksamkeit der Widerrufsbelehrung? Aufgrund der Vielzahl der bisher bearbeiteten Fälle steht die KKWV-Anwaltskanzlei als kompetenter Ansprechpartner für alle Fragen rund um den Widerruf von Darlehensverträgen zur Verfügung. Gerne überprüfen wir – gegen eine geringe Gebühr – Ihren Darlehensvertrag. Zuständig ist Herr Rechtsanwalt Rainer J. Kositzki (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel: 0821/43 99 86 70)